Sie sind hier:Lea-BWVerleihungBeispielhafte Unternehmen 2019

Beispielhafte Unternehmen 2019

Kategorie 1 (< 20 Mitarbeitende)

Christoph Schweizer Garten- und Landschaftsbau e. K., Esslingen
Ansprechpartner: Stefan Kronberger
Tel: (0172) 7643863
Email: sk@schweizer-gartenbau.de
Web: www.schweizer-gartenbau.de
Sozialpartner: Nikolauspflege, Deutscher Alpenverein Sektion Schwaben
Branche: Garten- und Landschafbau

Christoph Schweizer Garten- und Landschaftsbau in Esslingen gestaltet und pflegt Gärten und Freiflächen seit über 25 Jahren. Gemeinsam mit der Nikolauspflege – einer Einrichtung für blinde und sehbehinderte Menschen – pflegt das Unternehmen eine Kooperation: Regelmäßig verbringen ihre Auszubildenden drei Tage in den Bergen, und halten die Wanderwege des Deutschen Alpenvereins rund um die Schwarzwasserhütte im Kleinwalsertal instand. Das Besondere ist das gemeinsame, zeitintensive Arbeiten der Auszubildenden beider Seiten verbunden mit Übernachtungen auf der Berghütte. Im Team lernen sie Achtsamkeit gegenüber den anderen und der Natur. Inzwischen können Azubis der Nikolauspflege ihr Berufspraktikum in dem Gartenbaubetrieb absolvieren. Ein Azubi hat nach seiner Ausbildung bei der Nikolauspflege sogar eine Vollausbildung zum Landschaftsgärtner bei Christoph Schweizer begonnen. Diese Ausbildung schließt er in diesem Sommer ab.


compentus GmbH, Stuttgart
Ansprechpartnerin: Dr. Frauke Schlütz
Tel: (0151) 18043624
Email: frauke.schluetz@compentus-gmbh.de
Web: www.compentus-gmbh.de
Sozialpartner: JOBLINGE gAG, compentus/ Stiftung für Jugend & Bildung
Branche: Dienstleistung

Die compentus/ gmbh mit Sitz in Stuttgart-Weilimdorf berät Genossenschaftsbanken. Das Unternehmen hat die Joblinge gAG gegründet und unterstützt damit pro Jahr 80 Jugendliche auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt. Dazu helfen die compentus-Trainer und Coaches in ihrer Freizeit Jugendlichen dabei herauszufinden, was sie motiviert, was in ihrem Alltag Lust und Unlust macht. Dieses Wissen soll ihre Suche nach einem geeigneten Arbeits- oder Ausbildungsplatz erleichtern. Darüber hinaus spendet compentus/ Business-Kleidung, damit die Jugendlichen im Bewerbungsgespräch und Berufsalltag sicher auftreten können. Die vor vier Jahren gegründete „compentus/ Stiftung für Jugend & Bildung“ fördert außerdem Projekte und Einrichtungen in der Kinder- und Jugendhilfe, auch im Ausland. Anstelle von Weihnachtsgeschenken an Kunden fließt das dafür vorgesehene Geld in die Stiftung. Welche Projekte förderungswürdig sind, entscheidet ein jährlich neu besetztes Kuratorium.  


Hortus „Der Gärtner war’s“ GbR, Grenzach-Wyhlen
Ansprechpartner: Dagmar und Martin Bahner
Tel: (07624) 981126
Email: d.bahner@hortus-dgw.de
Web: www.hortus-dgw.de
Sozialpartner: Paulinenpflege Winnenden e. V., Freundeskreis Amiko, Musikverein 1844 e. V. Wyhlen
Branche: Garten - und Landschaftsbau

Der Garten- und Landschaftsbaubetrieb Hortus im südbadischen Grenzach-Wyhlen baut nachhaltige, ökologisch wertvolle Gärten. Regenerative Energienutzung schreibt das Familienunternehmen groß und befeuert mit dem anfallenden Grünschnitt seinen Holzofen in der Betriebshalle. Außerdem ermöglicht die eigene Photovoltaikanlage, die akkubetriebenen Maschinen und Fahrzeuge mit selbsterzeugtem Strom zu betreiben. Der Betrieb macht es sich zur Aufgabe, das Erzielen des Gewinns nicht nur ökologisch, sondern auch sozial verträglich zu gestalten. Dazu erhalten junge Flüchtlinge die Möglichkeit, einen nachhaltigen Beruf zu lernen und sich so noch besser zu integrieren. Seit April 2018 beschäftigt Hortus bereits einen syrischen Flüchtling, der keinen Schulabschluss nachweisen kann, aber gerne eine Ausbildung machen würde. Er soll ab Herbst Mentor eines weiteren Mitarbeiters mit Fluchterfahrung werden, der bei Hortus seine Ausbildung beginnt. Über diesen Weg soll auch dem syrischen Flüchtling trotz fehlendem Schulabschluss der Weg in eine Ausbildung geebnet werden.


KMU-kreative Marketingunterstützung, Stuttgart
Ansprechpartnerin: Katja Hofmann
Tel: (07158) 9134922
Email: info@kmu-hofmann.de
Web: www.kmu-hofmann.de
Sozialpartner: Die Freiwilligenagentur, Kinderstiftung Esslingen-Nürtingen (Kuratoriumsmitglied), CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft
Branche: Dienstleistung

Als Agentur für sinnstiftendes Marketing entwickelt KMU außergewöhnliche Konzepte für mittelständische Unternehmen. Damit auch Vereine und Organisationen durch intelligente PR Sponsoren und neue Mitglieder gewinnen können, begleitet KMU sie beim Entwickeln einer strategischen Öffentlichkeitsarbeit. Beim sozialen Marktplatz im Stuttgarter Rathaus etwa gab KMU ein Führungskräfteseminar für das deutsch-türkische Forum und einen Imageworkshop für den Degerlocher Frauenverein. Generell ist es Firmeninhaberin Katja Hofmann ein Anliegen, Mädchen und junge Frauen Mut für ihre Karriere zu machen und sie für das Berufsbild der „Unternehmerin“ zu begeistern. Auch KMU hat einen hohen Frauenanteil und das Unternehmen fördert die Karriere von Frauen. Die Agentur evaluiert ihr gesamtes gesellschaftliches Engagement auf wissenschaftlicher Basis und entwickelt dieses kontinuierlich weiter. Ziel ist es „Verantwortungspartnerschaften“ mit den Kooperationspartnern einzugehen.

(v.l.n.r.) Helge Thun (Moderator), Oberkirchenrat Dieter Kaufmann (Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg), Dr. h. c. Frank Otfried July (Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg), Dagmar und Martin Bahner (Hortus „Der Gärtner war´s!“, GbR, Grenzach-Whylen), Nils Schmidt (compentus/ gmbh, Stuttgart), Kathrin Wortmann (travel-to-nature GmbH, Heitersheim), Christoph Schweizer (Christoph Schweizer Garten- und Landschaftsbau e. K., Esslingen), Katja Hofmann (KMU-kreative Marketingun-terstützung, Stuttgart), Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW), Dr. Anette Holuscha-Uhlenbrock (Vorständin des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart), Dr. Gebhard Fürst (Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart)
Copyright Foto: Uta Rometsch / Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e. V.

Kategorie 2 (20–149 Mitarbeitende)

Fritz Fels GmbH Fachspedition, Heidelberg
Ansprechpartnerin: Heike Dinkel
Tel: (06221) 787628
Email: heike.dinkel@fels-heidelberg.de
Web: www.fels-heidelberg.de
Sozialpartner: Round Table Heidelberg, VITA Assistenzhunde e. V., Anpfiff ins Leben e. V.
Branche: Spedition

Die Fritz Fels GmbH aus Heidelberg bietet Umzüge aller Art an. Im sozialen Bereich, aber auch in den Bereichen Kultur und Sport lebt das Familienunternehmen ein breit gefächertes Engagement insbesondere für Kinder. Es führt Schulaktionen sowie einen Verkehrssicherheitstag durch. Ziel ist, Beteiligte am Straßenverkehr für gefährliche Situationen zu sensibilisieren und so Unfälle zu verhindern. Über das Schnupperstudium DHBW4Kids in Mannheim sollen Kinder außerdem erste Einblicke in den Beruf des Spediteurs erhalten. Neuerdings fördert das Unternehmen die Ausbildung eines Assistenzhundes für eine Heidelberger Studentin. Der Assistenzhund unterstützt die körperbehinderte Frau im Alltag und verhilft ihr so zu mehr Unabhängigkeit und Lebensqualität. So ergänzt dieses Engagement eine lange Reihe weiterer Initiativen.


Johannes Jeutter, Göppingen
Ansprechpartner: Johannes Jeutter
Tel: (07161) 23036
Email: info@gaertnerhof-jeutter.de
Web: www.gaertnerhof-jeutter.de
Sozialpartner: Schwäbisches Streuobstparadies e. V., VHS Göppingen
Branche: Garten- und Landschaftsbau

Der Garten- und Landschaftsbauer Johannes Jeutter aus Göppingen verpflichtet sich seit vielen Jahren dem Erhalt der vielfältigen Streuobst-Kulturlandschaft. So hat das Unternehmen einen Wildobstpfad auf dem Gärtnereigelände angepflanzt, in dem seltene Wildobstsorten wachsen. Dies schützt die Artenvielfalt, da wichtiger Lebensraum für Insekten und Vögel entsteht. Im vergangenen Jahr startete der Gartenbaubetrieb zudem den Versuche, mit extrem hohem Humusgehalt im Boden den Gießaufwand bei neugepflanzten Bäumen zu minimieren. Dies ist hervorragend gelungen und auf dem Wildobstpfad wurden die Neupflanzen nur fünfmal gegossen. Im Gemüsegarten, der schon länger mit mehr Kompost versorgt wird, reichten sogar vier Gießgänge übers gesamte Jahr. Inzwischen berät das Familienunternehmen, wie man sich durch richtige Bodenbearbeitung für verstärkte Dürreperioden rüsten kann.


Mövenpick Hotel Stuttgart Airport GmbH, Stuttgart
Ansprechpartnerin: Astrid Haag
Tel: (0711) 553449002
Email: astrid.haag@moevenpick.com
Web: www.moevenpick.com
Sozialpartner: Immanuel Kant Realschule, Jahnschule Harthausen, Vesperkirche Stuttgart, Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen
Branche: Architektur

Das Mövenpick am Stuttgarter Flughafen ist ein 4 Sterne Hotel im Superior Segment. Um Schülern die Berufsbilder in der Hotellerie näher zu bringen, kochen die Mövenpick-Mitarbeitenden mit Schülern der Jahnschule Harthausen. Sie erklären, wie ein Tisch richtig eingedeckt wird oder was bei einem Catering zu beachten ist. In Sachen „Gesunde Ernährung Tisch & Kultur“ steht Mövenpick bei schulischen Projektwochen als Gastgeber bereit und führt die Schulklasse durch einen kleinen Knigge-Kurs. Außerdem unterstützt das Hotel die Vesperkirche Stuttgart regelmäßig mit Manpower und einer großen Kuchenspende: Jedes Jahr backen die Mitarbeitenden alle Kuchen, so dass eine Auswahl von gut 100 Kuchen zusammenkommt. Sich selbst als Team wie auch den Gästen wollen die Mitarbeitenden immer wieder vergegenwärtigen, dass es viele Menschen gibt, die sich nicht in einem solchen Ambiente bewegen und auf Unterstützung angewiesen sind.


Racket Center Nußloch GmbH & Co. KG, Nußloch

Ansprechpartner: Matthias Zimmermann
Tel: (06224) 99090
Email: dr.zimmermann@racket-center.de
Web: www.racket-center.de
Sozialpartner: Tariku and Desta Kids` Education through Tennis Development
Branche: Dienstleister im Bereich Sport und Fitness

Das Racket Center in Nußloch ist eine Sportanlage in der Metropolregion Rhein-Neckar. Sie verbindet Angebote wie Tennis oder Ballett für Kinder mit Reha-Sport, Wellness und einem Restaurant. Seit elf Jahren fördert das Racket Center in Äthiopien die Organisation „Tariku and Desta Kids` Education through Tennis“. Zwei ehemalige äthiopische Tennis-Nationalspieler geben dort nicht privilegierten Kindern die Möglichkeit, ihre sportlichen Fähigkeiten auf dem Tennisplatz zu testen. Die Kinder erhalten auch Frühstück und Mittagessen. Im Mittelpunkt aber stehen die schulische Förderung und das Sozialverhalten. Das Racket Center unterstützt die Organisation finanziell und ermöglicht den äthiopischen Kindern und Trainern regelmäßig Besuche in Nußloch. Neben Tennisturnieren und Matheunterricht stehen Besuche an deutschen Schulen im Mittelpunkt. Inzwischen reisen auch die deutschen Schüler nach Äthiopien und beim Austausch stellt sich gegenseitiger Respekt ein. So zeigt das Unternehmen ein anderes Bild von Afrika und setzt damit ein Zeichen gegen rassistische Vorbehalte.

(v.l.n.r.) Dr. Anette Holuscha-Uhlenbrock (Vorständin des Caritasverbandes der Diözese Rot-tenburg-Stuttgart), Dr. h. c. Frank Otfried July (Landesbischof der Evangelischen Landeskir-che in Württemberg), Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW), Sebastian Merkle (Baugenossenschaft Familienheim eG, Villingen-Schwenningen), Simona Pasqualin (Mövenpick Hotel Stuttgart Airport GmbH, Stuttgart), Jo-hannes Jeutter (Johannes Jeutter, Göppingen), Thomas Beck (Fritz Fels GmbH Fachspediti-on, Heidelberg), Dr. Matthias Zimmermann (Racket Center Nußloch GmbH & Co. KG, Nuß-loch), Christine Eggensperger (Racket Center Nußloch GmbH & Co. KG, Nußloch), Dr. Geb-hard Fürst (Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart), Oberkirchenrat Dieter Kaufmann (Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg), Helge Thun (Moderator)
Copyright Foto: Uta Rometsch / Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e. V.

Kategorie 3 (150–500 Mitarbeitende)

H.P. Kaysser GmbH & Co. KG, Leutenbach
Ansprechpartnerin: Anja Stampfl
Tel: (07195) 188-195
Email: anja.stampfl@kaysser.de
Web: www.kaysser.de
Sozialpartner: Paulinenpflege Winnenden e.V.
Branche: Industrie

Die H.P. Kaysser GmbH + Co. KG aus Leutenbach im Rems-Murr-Kreis gehört zu den führenden Unternehmen im Bereich der Blechbearbeitung. Das Unternehmen bildet in seiner „Lernfabrik“ junge Menschen aus – auch Menschen mit Behinderung oder Fluchterfahrung. Die Paulinenpflege in Winnenden ist hierbei zum wichtigen Partner geworden: sie trägt entscheidend zur beruflichen Orientierung und Ausbildung von besonderen Menschen bei. H.P. Kaysser kann so vielen jungen Menschen im Anschluss an die Ausbildung eine dauerhafte Beschäftigung garantieren. Neben der fachlichen Qualifikationen ist auch die soziale Haltung der bestehenden Belegschaft wichtig. Um Vielfalt als Chance mitzutragen, müssen die Mitarbeitenden ihre Vorurteile, Ängste und Unwissen abbauen. Durch Begegnungen fördert das Unternehmen solche Prozesse – etwa mit dem gemeinsamen Azubi-Projekt mit der Paulinenpflege. Hier erhalten die Azubis der Kaysser GmbH und die der Paulinenpflege Einblick in das jeweils andere Unternehmen.


Lapp GmbH, Stuttgart
Ansprechpartnerin: Maria Elisabeth Bönke
Tel:
Email: maria.elisabeth.boenke@lappkabel.de
Web: www.lappkabel.de
Sozialpartner: Ausbildungscampus Stuttgart / Bürgerstifung Stuttgart, JOBLINGE gAG Region Stuttgart
Branche: Industrie

Die Lapp GmbH aus Stuttgart ist weltweit führender Anbieter von Kabeln und Leitungen. Das Unternehmen hat eine interkulturelle duale Ausbildung für Menschen aus der ganzen Welt entwickelt, auch für Menschen mit Fluchterfahrung. Ziel dieser Ausbildung ist es, die Auszubildenden auf ihrem Weg als „Bürgerinnen und Bürger Europas“ durch Bildungsangebote zu begleiten. Die Azubis sollen angesichts der fortschreitenden Digitalisierung Kompetenzen im E-Learning erwerben, aber auch um die große Bedeutung von Sport oder sozialem Engagement wissen. Zu der eigens entwickelten Bildungskonzeption gehört auch das Kennenlernen nationaler und europäischer Organisationen: Dazu besuchten die Azubis im vergangenen Jahr das Europäische Parlament in Straßburg. Sie konnten mit verschiedenen Politikern ins Gespräch kommen, so mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann oder EU-Kommissar Günter Oettinger. Die Auszubildenden erhalten eine hohe Wertschätzung und bekommen einen Einblick, wie wichtig der Dialog und der europäische Weg der Demokratie sind.


Siedlungswerk GmbH Wohnungs- und Städtebau, Stuttgart
Ansprechpartner: Alexander Kentsch
Tel: (0711) 2381 383
Email: alexander.kentsch@siedlungswerk.de
Web: www.siedlungswerk.de
Sozialpartner: Freiburger Hilfsgemeinschaft e. V., SkF – Sozialdienst katholischer Frauen e. V., Ring der Körperbehinderten gGmbH
Branche: IWohnungsbau

Das Siedlungswerk baut, verwaltet und vermietet Wohnungen und Häuser. Mit seinem Bauvorhaben in Freiburg-Haslach realisiert das Unternehmen in Kooperation mit Partnern ein Angebot an Wohnungen für Menschen mit körperlicher oder psychischer Beeinträchtigung. Der  „Ring der Körperbehinderten“ mietet dort beispielsweise Wohnraum für Menschen mit Handicap für eine begleitete Wohngemeinschaft an. Für Mieter, die selbstständig aber nicht alleine wohnen wollen, ist dies die ideale Lösung. Die Wohngruppe ist auf die Bedürfnisse von Menschen mit körperlicher Behinderung zugeschnitten und wurde architektonisch gemeinsam mit dem Siedlungswerk konzipiert und umgesetzt. Es gibt spezielle Bewegungsflächen für den Rollstuhl, etwa im Badezimmer. Der Verein bietet den Menschen vor Ort auch Unterstützung bei der Alltagsbewältigung. Als weiterer Kooperationspartner ist der „Sozialdienst katholischer Frauen“ in dem Quartier mit einem Beratungszentrum für Familien vertreten.


Volksbank Kraichgau eG, Wiesloch
Ansprechpartnerin: Silvia Singler
Tel: (07261) 699 2353
Email: silvia.singler@vbkraichgau.de
Web: www.vbkraichgau.de
Sozialpartner: Hartmanni-Gymnasium Eppingen
Branche: Bank

Die Volksbank Kraichgau ist eine Genossenschaftsbank mit 34 Filialen. Die Bank hat den Wettbewerb „REdUSE-nachhaltige Schulen“ ausgerufen, der Schüler an fünf Schulen in der Region dazu anregt, Ideen zu entwickeln, wie sie Ressourcen schonen können. Über die gesamte Projektdauer von 30 Monaten begleiten Nachhaltigkeitsexperten die Schüler und Lehrer. Gefördert wird der Wettbewerb über den Volksbank Kraichgau Fonds Nachhaltigkeit mit dem die Bank selbst gezielt in nachhaltige Werte investiert. Für die Umsetzung ihrer Projekte erhält jede Schule von der Volksbank Kraichgau ein Jahresbudget von 1.000 Euro, hinzu kommen Preisgelder. Inzwischen sind zahlreiche Projekte angelaufen: ein sicherer Radweg zur Schule oder gesünderes Essen in der Mensa und am Kiosk. Auch ein Schulgarten in Kooperation mit dem örtlichen Obst- und Gartenbauverein stehen auf der Agenda. Mit dem Verkauf des Altpapiers, das im Schulalltag anfällt, wollen die Schüler des Hartmanni-Gymnasiums in Eppingen Sportgeräte für den Schulhof kaufen. 

(v.l.n.r.) Helge Thun (Moderator), Oberkirchenrat Dieter Kaufmann (Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg), Dr. Anette Holuscha-Uhlenbrock (Vorständin des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart), Johannes Klümpers (Bäckerhaus Veit GmbH, Bempflingen), Thomas Kaysser (H.P. Kaysser GmbH + Co. KG, Leutenbach), Julian Trester (LAPP Kabelwerke, Stuttgart), Maria Elisabeth Boenke, Norbert Tobisch (Siedlungs-werk GmbH Wohnungs- und Städtebau, Stuttgart), Klaus Bieler (Volksbank Kraichgau eG, Wiesloch), Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Woh-nungsbau BW), Dr. Gebhard Fürst (Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart), Dr. h. c. Frank Otfried July (Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg)
Copyright Foto: Uta Rometsch / Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e. V.